Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Wenn Du Suppe ißt, wird es Dir beſſer.“

„Glaubſt Du?“

„Verſteht ſich! Komm', wo willſt Du eſſen?“

„Das iſt mir vollſtändig gleichgültig.“

„Gehen wir in das nächſte beſte Gaſthaus hinein, es gibt ihrer im Palais⸗Royal genug. Wenn man uns nicht gut bedient, ſo ſchlage ich Alles zuſammen; ich habe Feuer im Dache!“

Die beiden Freunde gehen zwei Mal durch den Garten, ehe ſie eine Reſtauration finden. Timotheus will immer zu Frontin eintreten, den er für einen Gaſtwirth hält, und Bouchenot ſcheut ſich vor allen Reſtaurationen, die dem Kaffeehauſe ähnlich ſehen, deſſen Eigenthümer ſich mit ihm ſchlagen wollte. Endlich zeigt ihnen ein ehrſamer Spaziergänger ein ſolches: die Herren treten in einen Speiſeſaal, wo eben Tafel iſt, und ſetzen ſich, nachdem ſie unterwegs zwei Stühle um⸗ und ein Gedeck heruntergeworfen haben, an einen Tiſch. Dieſe Manier, einzutreten, nahm nicht zu ihren Gunſten ein, und alle Gäſte im Saale erhoben die Blicke, um die Herren zu vetrachten, die das, was ihnen im Wege ſieht, zu Boden werfen.“

Timotheus ſetzt ſich nicht, ſondern fällt vielmehr auf einen Stuhl nieder. Bouchenot huſtet und ſpuckt aus, affektirt vornehme Manieren, blinzelt mit den Augen, indem er ſich umſieht, und wirft, während er ſeinen Hut aufhängen will, einen daneben hängen⸗ den und einen Regenſchirm hinunter.

„Das find ſehr ungeſchickte Herren,“ ſagt ein