Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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beſchenkt, größer und lockiger wird. Er ſtürzt auf Timotheus zu, der eben eine rothe Kugel viſirt, packt ihn und die Queue, die er in Händen hat, und kreiſcht mit heiſerer Stimme:„Mein Herr, Sie dür⸗ fen nicht mehr fortſpielen.“

Timotheus ſtarrt den Kaffeewirth blödſinnig an, während Bouchenot, der eben ein Glas Biſchof zum Munde führen will, höhniſch ausruft:„Was will der kleine Löwe?“

„Mein Herr, ich bin der Eigenthümer des Kaffee⸗ hauſes und ich rathe Ihnen, das Billardſpielen auf⸗ zugeben. Dieſer Herr yat ſchon einen ſehr bedeuten⸗ den Riß gemacht, und an der Art, wie er ſeine Queue hält, merkt man, daß er gar nicht ſpielen kann; ich will nicht, daß mein vorzügliches Billard in Fetzen geriſſen werde!“

„Brrr!.. jetzt iſt es genug!.. Nun, mein kleiner Löwe, werden Sie uns das Vergnügen machen, uns mit Frieden zu laſſen und ſich an einen andern Ort zu verfügen?“

„Mein Herr,“ entgegnet der Kaffeewirth, die Fäuſte ballend und auf die Zehen ſtehend,„ich heiße nicht kleiner Löwe. Ich wiederhole Ihnen, daß ich der Herr des Hauſes bin.“

„Nach uns, guter Freund. Wir ſind, indem wir bezahlen, Meiſter in einem Kaffeehauſe und können thun, was wir wollen.“

„Ich werde Ihnen beweiſen, daß dieſes nicht der Fall iſt. Sie hören auf zu ſpielen, meine Herren!“

„Wollen Sie auf dieſe Weiſe Ihrem Billard einen