Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

.

18

imotheus ſpielt ſehr ſchlecht und verliert alle Partien; allein Bouchenot wiederholt ihm einmal über das andere:„Mach' Dir keine Sorgen, ich be⸗ zahle.. gib auf mein Spiel acht und lerne es nach demſelben.“

Der Biſchof, den Bouchenot reichlich einſchenkt, macht Timotheus vollends betrunken, und er weiß beinahe nicht mehr, was er thut; er ſucht das glän⸗

zende Spiel ſeines Begleiters nachzuahmen und zer⸗

reißt, während er einen Ball in's Loch ſchnellen will⸗ das Billardtuch.

„Mach' nur fort,“ ſchreit ihm Bouchenot zu,„küm⸗ mere Dich um nichts ich will den Schaden ſchon erſetzen!“

Aber der Marqueur, den Timotheus Spiel in Schrecken ſetzt, läuft auf dieſen zu und ſchreit:„Mein Herr, jeder Riß muß mit zwanzig Franken bezahlt werden!“

„Ganz gut,“ entgegnet Bouchenot,„wenn man alſo fünfzehn Riſſe hineinmacht, ſo koſtet es hundert Thaler nicht wahr, ich kann gut rechnen?“

Allein der Marqueur traut den betrunkenen Spielern nicht; er befürchtet, daß wenn ſo fort blokirt werde,

ſich am Ende kein Fetzen Tuches mehr auf dem Billard pefinde, und eilt daher, ſeinen Herrn zu holen.

Der Eigenthümer des Kaffechauſes kommt herauf?

es iſt ein ganz kleines Männchen mit einer unge⸗ heuren lockigen Perücke, wie ein Löwenkopf, worin er ſich ſo groß glaubt als das Saint⸗Denis⸗Thor, und welche mit jedem Kinde, womit ihn ſeine Frau