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„Ach, Timotheus, ich bitte Dich, mach' mich nicht ärgerlich; ich ſage Dir es zum Voraus, ich trinke den beſten Wein. Laß hören: willſt Du einen Tag der Wohlluſt verleben, in den Genüſſen Capua's ſchwel⸗ gen, ſo reiche mir Deinen Arm und folge mir, ich halte zechfrei.“„
„Du regalirſt!.. Du regalirſt!... Ich wollte ein wenig auf dem Kai herumſchlendern, um nlr bei einem Antiquar ein lateiniſch⸗franzöſiſches Lexi⸗ con zu ſuchen.“
„Geh', wer wird denn heute an Arbeit denken! Du biſt nicht bei Stimmung.. der Champagner hat Dich aufgeregt!... Kaufe den Faublas ſtatt Ju⸗ ſintans Pandekten, einen Mathias Lansberg ſtatt des Civil⸗Codexes. Noch einmal, laß Dich von der Freundſchaft leiten.. und uns den Lebenspfad mit Roſen beſtreuen. Zuerſt wollen wir eine Partie Billard ſpielen, die wir mit Biſchof anfeuchten, da⸗ mit wir Appetit zum Mittageſſen bekommen.“
„Ich bin ſehr ſchwach im Billardſpiel.“
„Nun, und ich ſehr gewandt, das gleicht die Sache aus. Vorwärts mit dem rechten Fuß!... Donner! wie ſchön iſt das Leben, wenn man volle Taſchen hat!“
Timotheus nimmt den Arm ſeines Freundes und
die Herren lenken ihre Schritte dem Palais⸗Ropal zu; ſie treten in ein Kaffeehaus, gehen in das Billard⸗ zimmer hinauf und Bouchenot läßt Biſchof und Ci⸗ garren kommen.
Paul de Kock. LX1. 2


