er weiß noch nicht wie. Was Timotheus anbetrifft, der nicht an's Trinken gewöhnt und dem der Cham⸗ pagnerdunſt bereits in den Kopf geſtiegen iſt, ſo war⸗ tet dieſer auf eine Entſcheidung ſeines Freundes.
„Was wollen wir treiben?“ fragt der Letztere endlich Bouchenot.
„Beim Kukuk, uns beluſtigen, das Leben genie⸗
ßen,“ antwortet dieſer, ſeinen Hut auf das Ohr ſetzend, um ſich ein unternehmendes Ausſehen zu geben. „Das Leben genießen!“ wiederholt Timotheus; „aber ich meine, wir hätten den heutigen Morgen nicht übel zugebracht... wir haben herrlich gefrüh⸗ ſtückt.“
„Nun, was ſchadet das? iſt der Tag ſchon zu Ende?... es iſt erſt drei Uhr, wir können noch zu Mittag und zu Nacht eſſen. Wir haben lange ge⸗ nug Diät beobachtet, wir müſſen uns entſchädigen! Tage der Freude und der Ueppigkeit ſollen denen des Kummers und der Entbehrungen folgen... wir haben Geld in der Taſche, ſind Herren unſerer Zeit, laß ſie uns venützen es lebe die Freude!“ iſt mein Wahlſpruch.“
„Es lebe die Freude!. lautet ganz ſchön... aber wir müſſen das Geld, welches wir in unſeret Taſche haben, ſparen, da man es uns geliehen hat.“
„Spare Du das Deinige, wenn Du willſt, ich gebe das meinige aus. dazu hat man es.“
„Eigenes Geld, das mag wohl ſein... aber das Geld eines Andern.4


