Georg unterdrückte einen Ausruf, der ihm ent⸗ fahren wollte, und bemühte ſich, Timotheus mit einem Lächeln anzublicken. Die von Bouchenot verlangten Kelche und das Bisquit wurden gebracht. Heinrich ſchenkt den ſchäumenden Wein ein, man ſtoßt an, trinkt, lacht, und die Eintracht iſt unter den jungen Leuten bald wieder hergeſtellt.
„Jetzt muß ich euch verlaſſen, meine Herren,“ ſagt Heinrich, als die Champagnerflaſche ausgetrun⸗ ken war.
„Schon!“ ruft Bouchenot mit einem Blick auf die leere Bouteille aus.„Könnten wir denn nicht.. noch.
Georg läßt Bouchenot nicht enden, ſondern gibt ihm einen heftigen Stoß mit dem Knie und fällt ihm in's Wort:„Auch ich muß mich unverzüglich entfernen es iſt zwar beinahe drei Uhr, allein ich werde den Direktor noch im Theater treffen. Ich habe mein Manuſeript in der Taſche und will es ihm bringen.“
„Ich gehe nach Hauſe,“ ſagt Heinrich;„ich will mich in meiner neuen Wohnung einrichten... meinem Schreibtiſch, meiner Kaſſe ihren Platz anweiſen...“
„Wo wohnſt Du gegenwärtig?“
„In der Provencer⸗Straße. Hier, Freunde, iſt meine Adreſſe. A propos, Bouchenot, ich rechne auf Dich ich erwarte Dich morgen.“
„Morgen?“ entgegnet Bouchenot mit unent⸗ ſchloſſenem Tone.„Ach ja.. morgen⸗ vielleicht
auch ſpäter.“ 3


