Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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rich klopfte ihm mit den Worten auf die Schulter: „Mein armer Bouchenot, es ſcheint mir, als ob Dich unſere beiden Freunde heute ſehr hart behandelten... aber laß ſie reden. Was mich betrifft, ſo finde ich es durchaus nicht unrecht, daß Du den Champagner dem Bordeaur vorziehſt, und ich hatte Deinen Ge⸗ ſchmack zum Voraus errathen!.. Sieh', drehe Dich um und betrachte jene beſchnürte Flaſche auf dem nächſten Tiſche nur erlaube mir, daß ich ſie mit dem Frühſtück bezahle.“

„So meinte ich ja,“ entgegnete Bouchenot.„Ach, lieber Gott, kann ſich die Zunge nicht auch verfehlen? iſt es denn verboten, bisweilen eine Dummheit zu ſagen?. Georg und Timotheus nehmen übrigens einen Ton gegen mich an, der mir im höchſten Grade mißfällt!. Ich will nicht geärgert ſein, ſie ſollen nicht glauben, ſie können mich wie einen Neger an der Naſe herumführen.“

„Friede! Friede!“ ruft Heinrich aus, während er die Champagnerflaſche herbeiholt.„Das wäre ſchön, wenn ihr bei unſerer erſten Zuſammenkunft nach mei⸗ ner Rückkehr Händel bekämt! Kein Wort mehr davon, laßt uns dieſen Champagner auf unſere Jugend⸗Er⸗ innerungen, unſer gegenwärtiges Glück und unſere lünſtigen Hoffnungen leeren.“

„Gerne,“ ſagt Bouchenot,„ich trage Niemand Groll nach. Laſſet uns trinken.. aber nicht in dieſen Gläſern... Kellner: Champagner⸗Kelche! geſchwind. und Bisquit zum Eintunken dazu, da⸗ mit er ſtärker mouſſirt!“