Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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9 rühmtheit erlangen werde!... Und mit dem Ruhme kommt auch der Reichthum!

Ich, ſagt Timotheus,will jetzt fleißig arbei⸗ ten, daß ich in meinem Examen beſtehe und zum Advokaten ernannt werde, dann werde ich Prozeſſe führen, mit Talent plaidiren, ſo daß man ſich um mich als Anwalt reißen wird, Vermögen erwerben, Deputirter werden, zu Amt und Ehren gelangen und auch im Rocher de Cancale regaliren.

Und was mich betrifft, ſagt Heinrich,ſo werde ich, wenn alle meine Unternehmen ſo glücklich aus⸗ fallen, als es den Anſchein hat, das Mädchen mei⸗ ner Liebe heirathen: Pauline muß mein Weib wer⸗ den!... Ach! meine Freunde, wie glücklich werde ich ſein!.. Wenn ihr meine Pauline kennen wür⸗ det und im Stande wäret, ihre liebenswürdigen Eigenſchaften, ihre Tugenden und ihre reizende, das Herz gewinnende Anmuth zu würdigen, ach! dann würdet ihr gleich mir ſagen: mein Loos ſei benei⸗ denswerth. Aber ihr ſollt Pauline kennen lernen, wenn ſie mein Weib iſt; ſie ſoll eure Schweſter, mein Haus das eure ſein, und ihr mein Glück mit mir genießen!

Während die drei Freunde ſprachen, fuhr Bou⸗ chenot fort für Vier zu eſſen und zu trinken, und grif dabei bisweilen an ſeine Taſche.

Und Du, Bouchenot, ruft Georg aus,Du ſagſt nichts, Du machſt keine Plane für die Zu⸗

kunft?. Du ſollteſt doch entzückt ſein, einen Platz bei unſerm Freunde zu finden; wäre es nicht möglich,