Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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macht für Jeden vierzig Franken: damit und mit etwas Sparſamkeit, meine ich, können wir die Er⸗ eigniſſe abwarten.“

„Ich denke wohl,“ ſagt Timotheus,„vierzig Franken in der Taſche und ganz neugekleidet, das iſt herrlich!“

„Gib mir ſogleich meinen Antheil,“ ſagt Bou⸗ chenot.

„Da, meine Herren... das iſt für die Nachbarin zum Einkaufen. Ich will ſie rufen... Fräulein Cö⸗ lina, verzeihen Sie, wenn wir ſtören, auf ein Wort, wenn es beliebt...“

Das junge Mädchen hüpft herbei.

„Da bin ich, was wollen Sie 2... Ach! ſo laſſe ich mir es gefallen... Sie ſehen ſehr gut aus.. Sie können ſich jetzt überall ſehen laſſen.“

„Glauben Sie, daß wir ſo Eroberungen machen fönnen?“ fragt Timotheus, die Nachbarin an der Taille umfaſſend.

„Warum nicht? Es gibt noch häßlichere Herren

als Sie ſind, die doch bisweilen Glück machen.“ Dieſes Compliment ſcheint Timotheus nicht ſehr zu gefallen; er läßt die Taille der Nachbarin los und macht ſich an ſeinem Halstuche zu ſchaffen. „Fräulein,“ ſagt Georg⸗„Sie ſind ſo gütig ge⸗ gen uns, daß wir Sie mißbrauchen. Hier iſt eini⸗ ges Geld, wofür wir gerne Etwas wünſchen, näm⸗ lich.. kurz, was uns eben hier fehlt. Würden Sie noch ſo gütig ſein, dafür zu ſorgen? Sie wiſſen⸗ daß Junggeſellen nichts von dieſen Dingen verſtehen“