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jeden Augenblick vollkommen treiben. Habt ihr Je⸗
mand, der euch die Beſtellung machen kann?“ „Ja, jaz o! wir haben eine köſtliche Nachbarin, die uns Alles holen wird, was wir brauchen.“ „Gut, in dieſem Falle verlaſſe ich euch und werde in einer halben Stunde im Kaffeehauſe auf dem Schloßplatze ſein.“ „Abgemacht; wir treffen Dich dort mit ausge⸗
zeichnetem Appetit!“
„Ich hoffe es! Nun fort mit dem Kummer, meine
Freunde; wir wollen nun alle Vergnügen unſeres Alters genießen.“
„Dir verdanken wir ſie!“
„Schon gut, ſchon gut. Auf Wiederſehen.“
Heinrich drückt ſeinen Freunden die Hände und verläßt ſie eilends, um ſich ihrem Dank zu entziehen.
Siebentes Kapitel. Eine Börſe.
„Das iſt ein Freund!“ ruft Timotheus, als Hein⸗ rich fort iſt.„Man ſage mir noch einmal, die Freund⸗ ſchaft ſei ein Hirngeſpinſt!“
„Nein, gewiß, ſie iſt kein Hingeſpinſt,“ ſagt Georg,
„allein nicht weniger gewiß iſt, daß ſolche Freunde wie Heinrich ſelten ſind.“
„Das iſt ein Burſche aus dem goldnen Zeitalter *er verdient eine Bildſäule!“ ruft Bouchenot. Paul de Kock. Lx.


