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geſund, heiter; wie geht's überhaupt? Setzt mich auf's Laufende, denn die Zeit iſt mir ſeit acht Monaten ſehr lang geworden.“
„Der liebe Heinrich, er hatte uns nicht vergeſſen!“ ſagt Georg, dem Freunde die Hand drückend.
„Euch vergeſſen? und warum meint ihr das 2... Bin ich ein großer Herr geworden, ſeit ich euch nicht mehr geſehen habe? Und ſelbſt wenn! Ich verſichere euch, daß Reichthum oder Aemter mich nicht verän⸗ dern werden, wenigſtens habe ich die gute Meinung von mir, daß ich es glaube.“
„Und ich auch,“ ſagt Bouchenot,„ich halte Dich für unfähig, Deine alten Kameraden zu vergeſſen.“
„Wie vergnügt bin ich, ihn wieder zu ſehen!“ ruft ſeinerſeits Timotheus.„Geſtern ein gutes Nacht⸗ eſſen. Eierkuchen und Punſch!... heute iſt Heinrich wieder da. Man hatte allen Guun, zu ſagen, daß ein Glück nie allein kommt.“
„Was willſt Du denn, Timotheus?“
„Nichts.. Du wirſt's ſchon erfahren.., aber nimm doch Platz.“
„Und ihr ſollt euch anziehen, damit mir mitein⸗ ander frühſtücken können; ich komme, um euch abzu⸗ holen.“
Beim Worte Frühſtück machen die jungen Leute eine freudige aber alsbald ſehen ſie ſich verwirrt an.
Indeſſen ſucht Heinrich einen Stuhl, um ſich zu ſetzen, und nun erſt läßt er ſeine Augen im S umherlaufen.


