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es ſogar nie gewußt.„Es gibt Menſchen, ſagt Montaigne,„welche dieſe Erde verlaſſen, ohne alle ihre Waaren ausgepackt zu haben!“ allein es gibt auch andere, weniger vom Glück begünſtigte, die am Ende ihrer Laufbahn ankommen, ohne das Geringſte auszupacken gehabt zu haben.
Ueberdieß war der alte Kaufherr weit entfernt, zu vermuthen, daß der junge Schriftſteller, den er kaum kannte, in ſeine Lochter verliebt ſei. Er empfing Heinrich Jumiéres ſehr gut und lud ihn, als Er⸗ wiederung auf ſeine Artigkeit, zu der großen Abend⸗ unterhaltung, die bei ihm ſtattfinden ſollte, ein.
Heinrich entfernte ſich, trunken vor Freude. Ein Blick Paulinens hatte ihm gezeigt, daß ſie ſeine Freude theile. So iſt nun das Haus des alten Kaufmanns dem jungen Schriftſteller geöffnet; aber Liebende ſind nicht immer klug in ihrem Benehmen. Wenn es einen Gott für Liebende gibt, ſo beſchützt er ſie gewöhnlich nur dann, wenn ſie ſchuldig ſind, während eine un⸗ ſchuldige Liebe ſich alsbald verräth, und das iſt ge⸗ wiß ſehr unmoraliſch von dieſem Gotte, die Schul⸗ digen vor den Unſchuldigen zu begünſtigen.
In der bei dem Vater Paulinens gegebenen Abend⸗ unterhaltung tanzte Heinrich faſt immer mit der, die er liebte, war immer an ihrer Seite, und wenn er ſich etwas von dem reizenden Mädchen entfernen mußte, ſo überſprangen ſeine Augen ſogleich die Ent⸗ fernung.
Der alte Giraumont hätte das Alles nicht bemerkt, allein man ſorgte dafür, es ihm zu zeigen; denn es


