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man muß viel ausgeben, um ſich öffentlich zeigen zu können. Ich mache Dir keinen Vorwurf deßhalb, ſondern will Dir nur begreiflich machen, daß Ver⸗ mögen zum Glücklichſein nothwendig iſt, denn ohne Vermögen könnteſt Du keinen ſchönen Shawl und kein hübſches Kleid tragen, deßhalb werde ich Dich nur an einen reichen Mann verheirathen oder an einen ſolchen, der viel Geld verdient.. es geſchieht zu Deinem Beſten... damit Du immer gehörig angeklei⸗ det biſt.“
Pauline gab ihrem Vater keine Antwort, denn ſie fürchtete ihn und ihr begreift nun wohl, warum das Geſicht des jungen Mädchens ein melancholiſches Weſen bewahrt hatte.
Heinrich beſuchte die Geſellſchaften, wo er Pau⸗ linen zu begegnen hoffte, fleißig. Bald war er ihr nicht mehr fremd. Wenn man tanzte, bemühte er ſich, ihr Cavalier zu werden; plauderte man, näherte er ſich ihrem Seſſel; ſchlug man ein Spiel vor, fand er Mittel, ſich neben ſie zu ſetzen. Indeſſen war nie ein Wort der Liebe über ſeine Lippen gegangen; nie hatte ſeine Hand der Paulinens zu begegnen geſucht und vielleicht verdankte er dieſem zurückhaltenden Be⸗ nehmen das Wohlwollen, das das junge Mädchen ihm bezeugte.
Und doch wurde Heinrich von Tag zu Tag mehr von Paulinen eingenommen; ſchon fühlte er, daß das Glück ſeines ganzen Lebens von dem jungen Mäd⸗ chen abhänge, neben der er verſtummte und zitterte, denn es iſt ſehr natürlich, daß man zittert und ver⸗


