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eines ehrlichen Mannes zu führen, eines Mannes, den Jedermann achtet und verehrt. Es iſt dieß ein Erbe, auf das ich ſtolz bin, und nie wird Georg Rembrun, ich ſchwöre es, den Namen, den ihm ſein Vater übertragen hat, beflecken.“
„Das iſt ſehr gut,“ ſagt Cölina.„Aber, meine Herren, Sie erzählen mir da ſo beiläufig Ihre Ge⸗ ſchichten, Ihre Familiennamen, jetzt, denke ich, iſt die Reihe an mir, denn am Ende freut es Einen doch, zu wiſſen, mit wem man gegeſſen hat.“
„Ach, Fräulein, nicht um Sie zu fragen, haben wir ſo geſprochen, wir wiſſen, daß Sie eben ſo wohl⸗ thätig als hübſch ſind, und dieß iſt hinlänglich.“
„Das iſt ſehr liebenswürdig; aber mir genügt es nicht. Ich erzähle Ihnen gerne meine Geſchichte, ſie wird etwas länger ſein als die Ihrige, allein wir brauchen ja nicht zu eilen. Während der Zeit will ich noch mehr Waſſer ſieden und wir wollen uns dann ein wenig Punſch machen. Ich glaube, daß ich Etwas von meiner Tante habe... nehmen Sie doch Traubengelee, meine Herren. O, das hübſche Feuer; es iſt ſchade, daß Ihr Holz brennt wie ge⸗ leimtes Papier. Ich beginne jetzt, iſt es Ihnen recht, meine Herren?“
„Wir ſind ganz Dhr, Fräulein,“ ſagt Georg, ſich ein Glas Grog bereitend.
Und Timotheus ſagt daſſelbe, nachdem er ſich eine ungeheure Brodſchnitte mit Traubengelee geſtrichen hat. Nun fängt die kleine Nachbarin ihre Erzählung an.


