Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„Ja, ohne Zweifel,“ entgegnet Georg,„wir hoffen ſehr, Sie ein anderes Mal auch zu bewirthen.“

„Wenn ich meinen Wechſel erhalte,“ ſagt Timo⸗ theus,„denn ich theile Ihnen mit Freuden mit, Fräulein, daß mein Vater Benedict Glindoré, ein alter Landwirth, der zu Rheims lebt, mir zwölfhun⸗ dert Franken ausgeſetzt hat, damit ich zu Paris meine Rechtsſtudien fortſetzen kann.“

„Ich,“ ſagt Georg,„bin in Burgund geboren; mein Familiennamen iſt Rembrun. Meine Eltern trieben Handel, ſie waren nicht glücklich: bei mehre⸗ ren auf einander folgenden Bankeroten verlor mein Vater einen großen Theil ſeines Vermögens; mit dem Vermögen meiner Mutter konnten ſie noch in einem gewiſſen Wohlſtande leben, aber dann hätte er ſich inſolvent erklären und am Ende ebenfalls Bankervt machen müſſen, indem er bewies, daß er dazu durch die erlittenen Verluſte gezwungen ſei. Viele Leute riethen meinen Vater das Letztere an, und er ſolle mit fünfzig Procent ſeine Gläubiger befriedigen. Mein Vater wollte das nicht, er wollte lieber in der Dürftigkeit leben und bezahlen, was er ſchuldig war. Das Vermögen meiner Mutter wurde

dazu verwendet und gegenwärtig leben meine Eltern

von einem kleinen Amte, das man meinem Vater

gegeben hat. Sie begreifen nach dieſem, Fräulein,

daß ſie nur wenig für mich thun können und daß

ich mich bemühen muß, für mich ſelbſt zu ſorgen⸗

Aber wenn ich auch nicht den Vortheil habe, Ver⸗ mögen zu beſitzen, ſo habe ich doch den, den Namen