Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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59 eiwas Waſſer dazu, das gibt Grog, der köſtlich iſt, und wir ſcheinen dann engliſche Lords zu ſein.“

„Ein köſtliches Mädchen!“ ſagt Timotheus, wäh⸗ rend die Nachbarin auf ihr Zimmer eilt.

„Sie macht uns Grog! ſie iſt ſo offen, ſo gerade aus, daß ich ganz entzückt bin,“ ſagt Georg,„auch hat ſie eine ſehr gute Tante, die ihr Lebensmittel liefert. Ach, wenn wir ſolche Tanten hätten... der arme Bouchenot, es iſt mir leid, daß er nicht auch an unſerm Feſte Theil nimmt, denn dieſes Nacht⸗ eſſen iſt ein wahres Feſt.“.

„Weil er ſchläft, darf man ihn nicht wecken, e könnte ihm ſchaden.“

„Wenn wir ihm etwas Eierkuchen bei Seite legen könnten...“

„Ich würde nie den Vorſchlag zu machen wagen.“

„Ach, die Nachbarin iſt ſo gut.“

„Stille, da iſt ſie.“

Cölina kommt mit einer großen Flaſche und einer mit einem Papiere bedeckten Taſſe zurück.

„Was iſt das?“ ſagt Timotheus, die Taſſe betrach⸗ tend,„noch eine Ueberraſchung?“

„Es iſt Traubengelee, ich hatte es vergeſſen.“

„Traubengelee? Ach, Fräulein, Sie überhäufen uns mit Genüſſen.“

„Das iſt in der That zu viel Güte.“

„O, ich rathe Ihnen, mir für ein wenig Trau⸗ bengelee zu danken; überdieß mache ich heute Ihren

Wirth, ein anderes Mal thun Sie es, und wir ſind guitt.“