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Gierigkeit an, die der kleinen Nachbarin beweist, daß ſie ſehr wohlgethan hat, ihnen ihr Nachteſſen anzubieten.
Das Zimmer der Studenten hat ein ganz ande⸗ res Ausſehen gewonnen: die Traurigkeit und die Niedergeſchlagenheit haben bereits dem Vergnügen, der Freude Platz gemacht; freudige Ausrufe treten an die Stelle der Stille oder der Seufzer; kurz, Georg und Timotheus ſind nicht mehr dieſelben: Jeder zeigt ein glückliches, belebtes, lachendes Geſicht, und dieſe Veränderung hervorzubringen brauchte es bloß eines Eierkuchens. Es bedarf manchmal ſo gar wenig, um große Reſultate hervorzurufen.
„Er iſt köſtlich!“ ſagt Georg, der einen Augen⸗ blick inne hält, um Brod zu ſchneiden.
„Ich habe noch nie einen beſſern gegeſſen,“ mur⸗
melt Timotheus, ſich den Mund vollſtopfend.
„Sie ſind ſehr gütig, meine Herren, ich finde ihn vielmehr etwas ſchwer. Eſſen Sie doch nicht ſo ſchnell, Sie könnten erſticken.“
„O, es iſt nicht gefährlich.“
„Trinken Sie doch wenigſtens.“
„Ach ja, komm', trinken wir,“ ſagt Georg, ſeinen Kameraden anſehend;„aber ich glaube, wir haben keinen Wein mehr.“
„Zum Kukuk, woher ſollten wir Wein nehmen?“ entgegnet Timotheus, den das Vergnügen, einen Eierkuchen zu eſſen, geſprächiger macht; ſein Kamerad
ttritt ihn auf den Fuß, um ihn zum Schweigen zu
bringen, die kleine Nachbarin aber ruft aus:„Ei Paul de Kock. LX, 5
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