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Herzens und ſieht nicht darauf, ſich einen Ruf zu machen.“
Während Georg ſprach, hatte Timotheus ſich auf den Koffer geſetzt; er krümmte ſich, ſtreckte die Arme aus, wurde immer bläſſer und ſtotterte endlich:„Ach ja, Fräulein Cölina beträgt ſich.. bewunderungswür⸗ dig gegen uns.. ich würde ſie noch hübſcher finden, wenn ich nicht Magenweh hätte.“
„Nun, was haſt Du denn jetzt, Timotheus? willſt Du auch krank werden?.. was machſt Du denn für Krümmungen?“
„Was ich habe?.. Zum Henker! Du weißt es wohl, ich thue mein Möglichſtes, um nicht an den Hunger zu denken, allein es gibt Augenblicke, wo ich keine Kraft mehr habe... und Du ſelbſt, Georg, mußt nicht weniger leiden als ich.“
„Ich, ich habe Muth!.. WVie⸗ Timotheus, laß Dich nicht ſo gehen.“
„Nun, iſt es ihm auch ſchlimm?“ fragt die kleine Nachbarin, die nun mit einem Waſſerkeſſel, einer Taſſe und ihrem Zuckervorrathe hereintritt.
„Nein, nein, es iſt nichts,“ ſagt Georg,„es iſt
Müdigkeit.. eine Schwäche. er hat heute zu viel
gearbeitet.“ Während er dieß ſagte, lehnte ſich Georg ſelbſt
an das Kamin und vemühte ſich, die Uebelkeit, die
er verſpürte, zu verbergen.
Cölina ſieht die beiden jungen Leute, welche die Urſache ihrer Niedergeſchlagenheit und der Bläſſe ihres Geſichts nicht eingeſtehen wollen, an. Ein Frauen⸗
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