Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„Nein, der taugt nichts; allein ich habe, was man braucht und will Alles holen. Unterhalten Sie das Feuer, legen Sie noch ein Scheit Holz bei... wir werden es brauchen.“

Das Mädchen iſt auf ihr Zimmer gegangen, Georg nimmt ein Stück von dem Koffer, wirft es in's Feuer und ſagt:„Unſere Holzſcheiter haben eine komiſche Geſtalt.. die Nachbarin muß eine ſonderbare Meinung von uns haben. Aber Alles wohl betrachtet, iſt es kein Verbrechen, arm zu ſein, wenn man nichts Schlechtes begangen hat; warum ſollte man über ſein unverſchuldetes Elend erröthen?... Viele Leute ſollten eher über ihren Reichthum erröthen. Welch' gutes Herz, welche Zuvorkommenheit beweist nicht dieſes junge Mädchen, das uns nicht kennt... ſie nimmt Alles, was ſie hat, und bietet es uns an.. das iſt keine gewöhnliche Griſette! Suchet doch in den reichen Salons dieſe Menſchenfreundlichkeit, dieſe gefällige Art, Einem zu dienen: ihr werdet zwar dort manchmal der Wohlthätigkeit begegnen, allein immer in Begleitung von Hochmuth und Großthuerei. Ihr werdet in den öffentlichen Blättern die Liſte der Perſonen finden, welche die Unglücklichen unterſtützt haben und welche ſich darauf ſetzen laſſen, damit die Abonnenten des Blattes und die Kaffeehausläufer wiſſen, daß ſie wohlthätig ſind! Auf dieſe Art ver⸗ bindet ſich Einem eine Griſette nicht: es iſt ihr gleichgültig, vb ihr Name in allen möglichen Arten von Schriften gedruckt wird, ſie handelt ohne Berech⸗ nung, ohne Ueberlegung, ſie folgt dem Zuge ihres