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Und das junge Mädchen verläßt ſchnell das Zim⸗ mer und eilt in das ihrige, von wo ſie bald wieder mit einem wirklichen Kopfkiſſen und einem Polſter zurückkehrt, die ſie ſchnell Bouchenot unter den Kopf legt, nachdem ſie zuvor die Papiermaſſen, die auf dem Bette lagen, auf die Seite geworfen hatte.
„Was thun Sie denn, Fräulein? Ah, wir leiden nicht, daß Sie unſertwegen ſo viel entbehren!“ ſagt Georg.
„Sie müſſen es aber doch leiden,“ ſagt Cölina; „außerdem thue ich es für Ihren kranken Freund und Sie haben kein Recht, ſich dawider zu ſetzen.“
„Aber Sie, Fräulein!“ ſagt Timotheus.
„Ich? ja, mein Gott, aus einem Kleide und zwei Unterröcken iſt im Augenblicke ein prächtiges Kopf⸗ kiſſen gemacht... auch habe ich keine Luſt zu ſchla⸗
fen. Hören Sie, ich habe drüben Muskraut, das iſt für alle Krankheiten gut, wir wollen einen Trank davon machen. Sie haben Feuer, wir machen ihn alſo hier, denn ich habe mein Feuer ausgehen laſſen. Haben Sie eine Bouillotte hier?“
„Eine Bouillotte? was iſt denn das, Fräulein Cölina?“
„Ich glaube, das iſt ein Spieltiſch,“ ſagt Timo⸗ theus. „Bewahre!“ erwiedert Cölina lachend;„es iſt eine große Maſchine, um Waſſer zu ſieden.“
„Wir haben keine Maſchine,“ ſagt Georg,„wir haben nur einen Waſſerkrug, wenn der vielleicht ge⸗ nügte.


