42 großen Koffer! O, wir wollen uns gut warm machen!“
Und Timotheus hüpft vor Freuden im Zimmer,
während Georg mit zwei bis drei Fußtritten den Koffer in Stücke ſtößt. Der Gedanke, ein gutes Feuer zu haben, hat den Muth der beiden jungen Leute wieder velebt: die kleinſte Freude iſt ein großes Ver⸗ gnügen für die, welche nur von Entbehrungen leben. Das Feuer iſt ſchnell angezündet: das Holz des Koffers brannte ſehr leicht; Georg und Timotheus wärmten ſich mit Wonne und zweifelten nicht⸗ daß das Feuer auch ihrem Freunde wohl thun werde.
„Wie befindeſt Du Dich jetzt?“ fragt Timotheus,
„biſt Du warm?“ „Ja, aber ich habe entſetzlichen Durſt, ſei ſo gut und gib mir zu trinken.“ „Was ſollen wir ihm geben?“ ſagt Timotheus, Georg anſehend,„wir haben nur Waſſer da.“ „Dann ſcheint mir Deine Frage überflüſſig.“ „Ja, aber. wenn das Waſſer das Fieber ver⸗ mehrt?“
„Haben wir keinen Zucker, um welchen darein zu thun?“
„Kein Stückchen.“ „Jür einen Kranken kann man Zucker entlehnen.“ „Nach Mitternacht? Es ſchläft Alles im Hauſe.“ „Armer Junge, wir können ihm alſo bloß Waſſer geben.“ Die veiden jungen Leute ſahen ſich traurig an, dann hefteten ſie ihre Blicke auf den Kranken.
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