4¹ Lage, in Scene geſetzt, ſehr dramaliſch und von awo⸗ ßem Effect ſein würde?“
„Ach, hole Dich der Teufel mit Deinen Scenen, ich glaubte, Du habeſt ein Hülfsmittel für uns ge⸗ funden. Da, ſieh' doch, wie Bouchenot im Bette hüpft. ſollte er Nervenanfälle haben?“
„Bouchenot, was fehlt Dir?“ ſagt Georg, ſich dem alten Lager nähernd.
Bouchenot, der einzuſchlummern anfängt, öffnet die Augen und ſchreit:„Ach, mein Gott! ſie wollen mich umbringen... Gnade, Gnade! Ich will nichts ſagen!“
„Nun, mit wem ſprichſt Du denn, guter Junge? Komm' zu Dir, Du biſt bei Deinen Freunden,“ ſagt Georg, Bouchenot am Arm nehmend. Dieſer blickt ihn erſchrocken an, fährt dann mit der Hand an die Stirne und ſtammelt:„Was habe ich denn geſagt?“
„Du ſprachſt von Mördern.. bateſt um Gnade.“
„Ach ja, ich habe offenbar das Alpdrücken. Aber es iſt ſehr kalt hier... man wird in dieſem Bette gar nicht warm.“
„Warte, warte, wir wollen ein gutes Feuer an⸗ machen,“ ruft Georg.
„Feuer? und womit venn?“ fragt Timotheus.
„Womit? Nun, zum Henker, mit dem großen Koffer, den wir doch nicht brauchen, weil das Kiſt⸗ chen mehr als hinreicht, unſere Habſeligkeiten aufzu⸗ bewahren.“
„Ach, Du haſt recht! In's Feuer mit dem Paul de Kock. LR.


