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„O, Du biſt kein ſolcher Philiſter, daß Du Dich
deßwegen ſo tief betrübteſt,“ ſagt Georg;„es müſſen
Dir andere Abenteuer aufgeſtoßen ſein, die Du uns nicht ſagen willſt.“
„Andere Abenteuer“ruft Bouchenotlebhaft;„nein,
nein, ihr täuſcht euch, ich hatte nichts.. als das
Fieber, allein es muß ein ſtarkes Fieber ſein.“
Mit dieſen Worten kleidete ſich Bouchenot aus und ſchlüpfte in die alte Lagerſtätte, deren papiernes Kopfpolſter er vorher aufgeſchüttelt hatte.
„Wenn er krank würdel“ ſagte Timotheus trau⸗ rig, indem er das blaſſe, langgezogene Antlitz Bou⸗ chenots betrachtete.„Das fehlte uns noch! Womit wollen wir Thee kaufen, wenn man nicht einmal mehr Etwas zum Nachteſſen hat?“
„Und keinen Rock mehr,“ ſagt Georg, einen troſt⸗ loſen Blick auf den unglücklichen Leibrock werfend⸗ den Bouchenot in einen Winkel des Zimmers gewor⸗ fen hatte.„Wie ſoll ich morgen dem Direktor mein
Stück vorleſen? Da gehe Einer hin und leſe ſein Stück in der Blouſe oder in der Nachtjacke vor! Ach,
unſere Lage wird grauſam.“ „Und unſer Appetit, von dem ſprichſt Du gar nicht,“ ſagt Timotheus.„Dieſen Abend können wir
noch den Bauch einklemmen, weil wir ziemlich gut
gefrühſtückt haben; aber morgen... was fangen wir
morgen an? Wir können nicht einmal ausgehen,
um bei einigen Bekannten Etwas zu entlehnen!“ Georg ſteht einige Minuten lang nachdenklich da
dann ſagt er zu Timotheus:„Weißt Du, daß unſere


