37 lebhafter Farbe, ziemlich hübſch, trägt ein klei⸗ nes und eine roth und ſchwarz gewürfelte Schürze.. 5
„So ſi6. ganz ſo,“ ſagte Bouchenot verſteinert.
„Der Hund heißt Schnauzer.“
„Ja ja.“
„Und was das Fräulein anbelangt, ſo kennen wir auch ihren Namen: ſie heißt Prudentia Flambard.“
„Prudentia Flambard!. ich wußte ihren Namen nicht, ich; allein wie kommt es, daß ihr all' dieß wiſſet?“
„Nichts einfacher als das,“ ſagt Georg.„Das junge Mädchen kennt unſere Nachbarin drüben. heute kam ſie, um ſie zu beſuchen und da die Nach⸗ barin ausgegangen war, ſo wartete ſie hier einige
Zeit. Da erzählte ſie uns denn, daß ihr Hund ſie verlaſſen habe, um einem Herrn zu folgen, der Dumm⸗ eiten zu ihr geſagt habe... wir hätten errathen
Uen, daß Du es warſt. Das arme Mädchen iſt ſtröſtlich über den Verluſt ihres Hundes, weil ſie In von ihrem Pathen zum Geſchenk erhalten hat.“ So iſts o, ſo iſt's ganz!.. Ach! ſie heißt entia Flambard?.. Waos hat ſie euch ſonſt noch agt?“
„Nichts ſehr Intereſſantes: daß ſie in der Lehre ſei bei einer Leinwandhändlerin, und daß ſie Paris ſehr
wenig kenne, indem ſie erſt ſeit kurzer Zeit hier ſei.“
„Und ihre Adreſſe.. hat ſie die euch auch geſagt?“ „Ja, ſie wohnt in der Poiſonnieère⸗Straße, neben dem Bollwerk.“


