Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„Ah, ah! das iſt etwas Neues! und hundert Mal biſt Du erſt um zwei oder drei Uhr Morgens nach Hauſe gekommen!... Wahrlich, mein armer Bouchenot, ich glaube, daß die Fechtübung, die Du überſtanden, Deinen Geiſt Etwas eingenommen hat... Du haſt Fieber.“

„Es iſt möglich,“ ſagt Bouchenot, den Kopf auf die Bruſt ſinken laſſend;„ja. wahrlich.. ich muß etwas Fieber haben!“

„Ach! und der Hund?“ fragt Timotheus.„Du ſagſt nichts mehr von dem Hund, der ſeine Herrin verließ, um Dir zu folgen.. was haſt Du mit dem angefangen?“

„Er hat mich ebenfalls verlaſſen, wie ihr ſeht.

Als ich vom Schauſpiele wegging... und in jener Straße, die ich nicht kannte, zut net

ich, daß der Hund.. nicht mehr bei mir war. und ſeit jenem Augenvlic habe ich ihn nicht mß geſehen.“

„Das iſt ein Unglück!“

„Warum das? ihr ſagtet heute Morgen zu mir, ein Hund wärs überflüſſiig hier.“

„Auch hätten wir ihn nicht behalten, ſondern ner Herrin zurückgegeben.“

„Seiner Herrin?“ ruft Bouchenot, plötzlich den Kopf erhebend und ſeine zwei Freunde unruhig an⸗

ſehend, aus;„wie, ſeiner Herrin?.. kennt ihr ſie2

„Ja, wir kennen ſie... und zum Beweiſe wollen wir Dir ihr Portrait zeichnen: es iſt ein junges Mäd⸗ chen von etwa zwanzig Jahren, groß, ſtark, von