Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„Dann,“ fing Bouchenot wieder an, indem er ſich unruhig umſah und jedes Wort betonte,„dann ver⸗ ließ ich das Bollwerk. In dem Zuſtand, worin ich mich befand, begreift ihr wohl, daß ich mich nicht gern ſehen ließ; ich ging lange, dem Zufall mich überlaſſend, herum. endlich blieb ich in einer Straße ſtehen.. ich weiß zwar nicht mehr recht, ob es eine Straße war.. ja, ich weiß ſogar nicht einmal, wo ich war.

„Man könnte meinen, Du wiſſeſt auch nicht, was Du ſagen wolleſt,“ ruft Georg, ungeduldig über die Langſamkeit, mit der Bouchenot gegen das Ende ſeiner Erzählung ſpricht, aus.

„Ach, höre nur... nach Allem, was mir begegnet iſt, dürfte mein Gedächtniß wohl etwas untreu ſein.“ „Nun, was begegnete Dir denn noch?“

„Was mir begegnete?.. nichts mehr.. ich ruhte auf einer Bank aus.. da blieb ich lange Zeit, denn ich war todtmüde... dann dachte ich daran, heim⸗ zugehen, allein ich verlor mich in den Straßen, die ich nicht kannte. und deßwegen bin ich ſo ſpät erſt gekommen.“

„Wie, vas iſt Alles, was Dir begegnet iſt?“

„Ich meine, das wäre genug.“

„Und Du ſahſt ſo unruhig aus.. ſo beftürzt, als Du hereinkamſt.“

„Ich meinte, es wäre ihm eine Räuberbande auf den Ferſen,“ ſagte Timotheus.

„Ach!. das kommt daher.. wenn man ſo allein iſt. in der Nacht. in Paris. nach Mitternacht...“