Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Das iſt wahr, ſagt Georg lachend.

Vollen Sie, daß wir Sie zurückbegleiten, Fräu⸗ lein2 fragt Timotheus, einen verzagten Blick auf ſeinen Anzug werfend.

O, ich danke Ihnen, mein Herr, ich gehe lieber allein.

Wir beſtehen nicht darauf, Fräulein, antwortet ſchnell Georg,denn wir wiſſen nicht, wie leicht man Damen zuwider iſt.

Was ſollen wir unſerer Nachbarin von Ihnen ausrichten? fragt Timotheus.

Wenn Sie ſo gefällig ſein wollen, ihr zu ſagen, daß ich da war.. ach, aber ich bin recht dumm! Sie wiſſen ja meinen Namen nicht. Prudentia Flambard. daß ich ſehr betrübt geweſen ſei, ſie nicht getroffen zu haben und daß ich ſie bitte, mich vei meiner Lehrfrau zu beſuchen, wo ich immer bin, bis ich austreten werde, weil ich mich dort langweile und Luſt habe, anderswo einzutreten. Ich werde Ihnen ſehr verbunden ſein, meine Herren.

Das genügt, Fräulein, wir werden ihr das aus⸗ richten. Es iſt mir ſehr leid, daß Sie nicht länger mehr warten können.

O nein, denn ich habe bereits meinen Hund ver⸗ loren und könnte nun noch etwas Anderes unterwegs verlieren; ich will ſchnell heim eilen. Ich danke Ihnen⸗ meine Herren, und bitte um Verzeihung, wenn ich Sie geſtört habe.

Keineswegs, Fräulein. Wir ſind zu glücklich⸗ Ihnen einen Dienſt leiſten zu können. Nehmen Sie