„Ja, ſie hat gelacht, wie ſie mich grüßte, ſehr gelacht
„So, wie Du da ſtehſt, hat ſie Dich auch komiſch finden können.“
„Höre, Du weißt noch nicht...
„Was denn noch?“
„Sie hat zwei Grübchen in den Wangen.“
„Zwei Grübchen? wirklich!.. Nun, ſo wollen wir frühſtücken.“
„Ja, laß uns frühſtücken! Aber das iſt all' eins, ſieh', Georg, ich fühle, daß ich in die kleine Nachbarin verliebt bin.“
„Das kannſt Du halten, wie Du willſt.“
„O, ich bin ſehr verliebt in ſie! Es iſt ſchon ſo lange her, daß ich nicht verliebt war und mein Herz hat das Bevürfniß, einen Gegenſtand zu wählen.“
„Thue es; ich hindere Dich nicht.“
„Ja; allein ich will nicht, daß es wieder geht wie gewöhnlich und daß man mir meine Eroberung wieder entreißt.“
„Ich! ich entreiße Dir Deine Eroberungen?“
„Ich ſage es nicht von Dir; jetzt denkſt Du nur noch an's Theater, an Deine Stücke, nicht mehr an die Liebe; aber Bouchenot ſpielt mir immer ſolche ſchlimme Streiche. Im Augenblick, wo ich einem Frauenzimmer gefalle, patſch! nimmt er ſie mir weg und es findet ſich, daß das ſein Schatz iſt.“
„Es iſt Deine Sache, Dich ſo zu benehmen, daß
Du vor ihm geliebt wirſt.“
„Gewiß, ich will mich in Zukunft auch ſo be⸗


