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„O, meiner Treu', es wäre doch wohl recht ſchlecht von mir, wenn ich hier meinen treuen Ge⸗ fährten verlaſſen und das Ende des Abenteuers nicht ſehen wollte,“ ſagt Bouchenot und kehrt gegen das Haus um.„Es ſcheint mir, daß das junge Mädchen mich nicht ſchlecht empfangen kann, wenn ſie ſieht, daß ich ihr ihren Schnauzer wiederbringe. Ich will klopfen.. wenn man mich fragt, wer da ſei, wird wahrſcheinlich der Hund ſich die Mühe nehmen, für mich zu antworten.“
Bouchenot geht an die Thüre, allein es iſt kein Hammer da, um zu klopfen; er ſieht rechts und links und ſucht eine Glocke, endlich findet er eine Art eiſernen Drückers, drückt und die Thüre geht ſogleich auf.
„Das iſt ein ſchlecht verſchloſſenes Haus!“ denkt der junge Mann, einen Blick in den Gang werfend, wo vollkommene Dunkelheit herrſcht.„Was ſoll ich thun? es iſt ſehr finſter da drinnenz ſoll ich abermals meinem Gefährten folgen?“
Aber der Hund iſt bereits in dem Gang verſchwun⸗ den, während Bouchenot noch unentſchloſſen, ob er folgen ſoll oder nicht, auf der Thürſchwelle ſteht.
„Gut!.. mein Bedienter meldet mich an,“ denkt Bouchenot; dann horcht er, ob man eine Thüre auf⸗ mache: er hört indeſſen nichts, nicht einmal mehr die Tritte Schnauzers. Nun macht er einige Schritte auf's Gerathewohl in dem Gang und ſtreckt ſeine Hände voraus, um nirgends anzuſtoßen.
Nachdem er etwa ein Dutzend Schritte gemacht
hat, glaubt er vor ſich einige Helle zu ſehenz er geht


