werde ich ohne ihn heimgehen... vorausgeſetzt, daß ich den Weg finde.“
In dem Augenblick, wo Bouchenot weiter gehen wollte, kam der Hund wieder zurück, drückte ſich an ihn, ſprang auf's Neue einige Schritte vorwärts und blieb dann ſtehen, wie um ſeinen Herrn einzu⸗. laden, ihm zu folgen.
„Ah, da biſt du ja wieder, Schnauzer, ich habe dich alſo in falſchem Verdacht gehabt, mein tapferer Begleiter.. du hatteſt mich nicht verlaſſen. Huſſa! aber was hat er denn, daß er ſo vor mir herlauft, ſtehen bleibt und ſich umkehrt? Man könnte glauben, er wolle mich wohin führen. Wohin willſt du mich führen, Schnauzer?“
Der Hund bleibt ſtehen, ſieht Bouchenot an und ſpringt dann weiter, zum Zeichen ſeiner Freude mit dem Schwanze wedelnd.
2„Nun, ich will dir folgen,“ ſagt der junge Mann
bei ſich,„was habe ich zu fürchten? Beſtehlen kann man mich nicht mehr, ſelbſt meinen Rock würde man verſchmähen. Zudem kommt mir in den Kopf, daß Schnauzer mich zu ſeiner Herrin führen könnte und ich wäre nicht im Mindeſten betrübt, ſie wiederzu⸗ ſehen. Das junge Mädchen war ſehr niedlich. etwas robuſte Reize, allein viele. Sie iſt zum Theil Schuld an Allem, was mir heute begegnet iſt; ihr verdanke ich dieſen Hund und meine Unfälle. Ich will ihr ihren Schnauzer zurückgeben und ihr Alles er⸗ zählen, was er ſeit heute Morgen gethan hat, das wird ſie zum Lachen bringen, und wenn ein Frauen⸗


