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traurigen Aufzug geſehen zu werden. Nachdem er
über eine der Kanalbrücken gegangen iſt⸗ geht er noch eine Zeitlang fort. Die Zeit iſt vorgerückt; das Viertel, in dem er iſt, wird nicht mit Gas beleuchtet; er iſt in einer abgelegenen Straße, wo keine Läden und ſehr wenige Häuſer ſind; links und rechts ſieht er nur Mauern und ſchon lange begegnet er Niemand
mehr.
„Wo zum Henker bin ich denng“ fuagt ſich Bou⸗ chenot, auf's Neue ſtehen bleibend;„ich weiß gar nicht, wo hinaus? Dieſes Viertel iſt mir ganz un⸗ bekannt es iſt ſo verlaſſen... ich muß in der
NRähe einer Barriére ſein. Dieſe Mauern... viel⸗
leicht ſind es die Stadtmauern von Paris. wo werde ich dahin kommen!... Es iſt jetzt nicht die Zeit dazu, auf dem Lande ſpazieren zu gehen... ich habe etwas Beſſeres zu thun, nach Hauſe. in die Calander⸗Straße zu gehen.. zum Kukuk! es iſt ein ſchönes Stück Weg bis dahin. Ich werde meinen Freunden erzählen, was mir begegnet iſt. Wenn auch Alles fehl gegangen iſt, ſo weiß ich wohl, daß ſie mich nicht prügeln werden, dieſe armen Freunde.. ich hatte ihnen eine Paſtete von Leſage verſprochen ſie zählen vielleicht zum Nachteſſen darauf... und in ſolchem Zuſtande zurückzukommen! Ach! es iſt wahr, ich rieche nach Moſchus. wir werden einen feinen Rauch machen, um einſchlafen zu können!... Gott, v Gott!. ich glaube, ich ſcherze noch... und ſollte mir eher die Haare ausraufen!... Kurz, was geſchehen iſt, iſt geſchehen!.. Ehe wir uns auf den


