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nehmen, aber er antwortet ſtolz:„Liebhaber vom Stoßen!“
Man läßt ihn eintreten; aber der Herr mit dem großen Backenbart nimmt ihn bei der Hand, führt ihn in den Hintergrund der Boutike in einen Kreis, der durch eine Schranke von dem Publikum abge⸗ ſperrt iſt, und ruft laut aus:„Hier iſt ein aus⸗ gezeichneter Fechter, der ſich aus Liebhaberei einſtellt, um mit der berühmten Malatorchi zu ſtoßen!... Sie ſehen, meine Herren und Damen, daß das Schauſpiel ſehr intereſſant werden wird!.. Es wird gut ſein, wenn diejenigen, welche hinten ſte⸗ hen, einen beſſern Platz kaufen, um den Kampf zu ſehen.“
„Ich habe nicht geſagt, daß ich ein ausgezeich⸗ neter Fechter ſei,“ murmelte Bouchenot, der ſich nicht ſehr geſchmeichelt fühlt, daß er dem Publi⸗ kum angekündigt wird und daß er ſich neben den Albinos der neuen Welt fieht; allein er kann nicht mehr zurücktreten: er iſt einmal angezeigt, alle Blicke ſind auf ihn gerichtet, und Madame Malatorchi
mißt ihn mit malitiöſer Miene, die anzukündigen
ſcheint, daß ſie nicht ungerne ihre Kunſt an ihm probiren wird. Schnauzer war Bouchenot in's Schauſpiel ge⸗ folgt und hatte ſich keck neben die Bewohner der neuen Welt aufgepflanzt. Die Albinos beſtanden aus einem Herrn, einer Frau und einem kleinen Mädchen; alle waren als Wilde gekleidet und hat⸗ ten Wergperücken auf dem Kopfe. Die des Herrn


