Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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war ungeheuer groß und nach Negerart friſirt; die der Frau fiel in langen Locken bis auf die Hüften herab. Die ganze Albinos⸗Familie ſaß auf einer hölzernen Bank, that nichts, als Kartoffeln mit Salz eſſen, und ſah das Publikum nicht an. Die Frau ſchien eine erfrorene Naſe zu haben, was Einem keine große Luſt machte, in der neuen Welt zu leben; das Kind hatte einen Kropf und der Herr mur⸗ melte zwiſchen den Zähnen:Dieſe verdammten Schufte da! nicht einmal Salz haben ſie in's Waſſer gethan, als ſie die Kartoffeln kochten.. und bei unſerm Engagement ſagten ſie uns, ſie wollten uns ernähren. Eine ſchöne S.Nahrung!.. Sie mögen andere Albinos ſuchen; ich will lieber Winkelputzer werden.

Gehört dieſer Hund Ihnen? fragt der Mann mit dem Backenbart, der der Direktor der Truppe zu ſein ſcheint, unſern Bouchenvt.

Ja, dieſer Hund gehört zu mir.

Sehr gut. macht dem Hund des Herrn Lieb⸗ habers der Fechtkunſt Platz.

Schnauzer hatte nicht lange auf Erlaubniß ge⸗ wartet. Der Hanswurſt und der Geck hatten ſich neben das Thier, das ſie zu bewundern ſchienen, ge⸗ lagert. Bouchenot ſah ſich rechts und links um; er

wäre gerne fortgegangen, allein Madame Mala⸗

torchi betrachtete ihn an Einem fort, während ſi

Fechterattituden annahm und dazu hüpfte, wie Tän⸗

zerinnen hinter den Couliſſen, ehe der Vorhang auf⸗ geht. Als nach einigen Minuten Bouchenot nach