Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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erröthend vor Zorn und mächtige Geſichter ſchnei⸗ dend;er nimmt mir meinen Bajaz!

Komm', mein Sohn, Du ſollſt morgen drei dafür haben.., wir wollen gehen, ſagt die Mut⸗ ter;wenn der Herr noch einen Augenblick länger mit ſeinem Hunde hier verweilt, ſo verlaſſe ich das Haus.*

Mit dieſen Worten entfernt ſich Madame Mon⸗ flacon mit ihrem Sohn auf dem Arme aus dem Salon. Was den Gatten anbetrifft, ſo ſtellt ſich dieſer, nachdem er ſich mit der Schaufel und der Zange bewaffnet hat, majeſtätiſch vor Bouchenot hin und ſagt zu ihm:Sie haben gehört, was meine Frau geſagt hat; ich hoffe nicht, daß Sie dieſelbe nöthigen werden, das Haus zu verlaſſen. Wenn man ein ſo ungezogenes Thier hat, kommt man nicht zu Leuten, die Kinder haben. Ich wünſche Ihnen einen angenehmen Abend, mein Herr.

Ei, mein Gott, mein Herr, wenn man ein ſo häßliches, ſo unartiges und ſo ungerathenes Kind hat wie Sie, ſo muß man nothwendig mit all' ſei⸗ nen Bekannten Händel bekommen. Guten Tag, gu⸗ ten Abend, gute Nacht!

Hierauf entfernt ſich Bouchenot plötzlich und läßt Herrn Monflacon ganz ſtarr vor Erſtaunen über das, was man in Betreff ſeines Sohnes zu ſagen gewagt hat, ſtehen.

Der Teufel! es ſcheint ausgemacht, daß ich heute nicht zu Mittag eſſen ſoll! ruft Bouchenot aus, als er ſich guf der Straße befindet. Dießmal iſt der