Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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verfluchte Hund daran ſchuld! Hat man aber auch je eine einfältigere Familie geſehen als dieſe Mon⸗ flacon!... Jetzt weiß ich in der That nicht mehr, wo ich mich hinwenden ſoll; ich habe die Runde gemacht. Es iſt bereits Nacht, ſchon ſieben Uhr vorbei... wo ſoll man jetzt Etwas zu eſſen bekommen?... Alles hat gegeſſen... Alles, außer denen, die in meiner Lage ſind. Teufels⸗Schnauzer, packe dich!... und ich kann mich doch des Lachens nicht erwehren, wenn ich an den Anblick von vorhin denke, als der Schelm von Hund ſeine Pfoten auf das ſetzte, was Herr Mon⸗ flacon den Buſen ſeiner Gattin heißt!... Ach! ach! wenn ich ein Maler wäre, wenn ich gleich Biard ben die in der Malerei ſo ſeltene Kunſt, das chen zu er ohne der Wirflichkeit untreu zu ſein dann würve ich beßimmt ein Gemälde der Familie Monflacon machen!... Aber ich bin kein Maler. ich bin kein Muſiker habe überhaupt keine bedeu⸗ tende Kenntniſſe, und wenn ich ſage, ich ſei ein Stu⸗ dent, ſo iſt es ein ſchlechter Witz, denn ich habe nie ſtudirt!... Ich ſehe allmälig ein, daß es eine ziemlich ſchwierige Aufgabe iſt, ſein Glück zu machen, wenn man nichts gelernt hat. O, mein armer Vater, der Du mir mit Deinen Zuckerwaaren ein artiges Ver⸗ mögen erworben hatteſt, warum warſt Du nicht ſtrenger gegen Deinen Sohn?. warum haſt Du mich, ſtatt mich für ein kleines Genie zu halten, wenn ich den nächſten beſten Unſinn ſprach, der mir in den Kopf kam, nicht getadelt, nicht beſtraft, nicht bei