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aber die Mutter des kleinen Stanislaus ſorgfältig verbarg, weil ſie nichts ſehen laſſen konnte.
Als Madame Monfla con Schnauzers Pfoten auf ihrer Bruſt fühlte, ſtoßt ſie ein fürchterliches Geſchrei aus und ſchien nahe daran, in Ohnmacht zu fallen, der kleine Stanislaus ſchreit zum Erbarmen und Herr Monflacon lauft nach der Feuerzange und haut den Hund damit auf den Rücken.
„Das iſt abſcheulich!“ ſchreit er,„welche Unſchick⸗ lichkeit!... Halten Sie doch Ihren Hund zurück, mein Herr: er betaſtet mit ſeinen Pfoten, was nie eine Hand berühren durfte...“
„Wenn Sie ſo auf ihn hinein prügeln, macht er noch ärgere Sachen!“
„Welches Entſetzen!... Ein Thier berührt den Buſen meiner Frau!“
„Ich habe die Ueberzeugung, daß er Nichts be⸗ rührt hat.“
Schnauzer flüchtet ſich während deſſen, um den Schlägen mit der Feuerzange zu entrinnen, unter einen Sopha, von dort auf einen Gueridon, wo er die Taſſen und die Theekanne eines hübſchen Por⸗ zellanſervices, deſſen ſich das Ehepaar Monflacon nur am Neujahrstage zu bedienen erlaubt, hinunter⸗ wirft, dann nimmt er wieder, auf den Boden ſprin⸗ gend, einen großen Harlekin in's Maul, den man Tags zuvor dem kleinen Stanislaus gegeben und welchem das Kind erſt die Naſe und einen Arm ab⸗ gebrochen hatte.
„Meinen Bajaz!“ ſchreit der kleine Junge, hoch


