„Ich eſſe Alles gerne, nur machen Sie keine Um⸗ ſtände, ich bitte Sie. Ha! kleiner Stanislaus, Du wirſt manche Leidenſchaft entzünden, das prophe⸗ zeihe ich Dir!“
Madame Monflacon hat den Salon verlaſſen, um ihrer Dienerin die nöthigen Befehle zu ertheilen.
Bouchenot ſetzt ſich neben den Kamin und denkt bei
ſich:„Das geht gut... ich werde endlich ein gutes Eſſen bekommen; es kann mir nicht mehr fehlen. Schnauzer hat zum Glück dem jungen Monflacon ge⸗ fallen, ſonſt weiß ich nicht, ob man mich bei Tiſche behalten hätte.“
Herr Monflacon, der ſeinen Sohn ruhig mit Schnauzern ſpielen ſieht, nimmt neben Bouchenot Platz, klopft ihm freundſchaftlich auf die Schulter und ſagt:„Mein Freund, ich habe große Plane in Betreff der Erziehung meines Sohnes und ſeiner Zukunft.“
„So, Sie haben große Plane?“
„Ja, ich will einen großen Mann aus ihm ma⸗ chen.“
„Sie haben vollkommen recht.. wenn dieſes nur von Ihnen abhängt.“
„Mein Sohn beſitzt Alles, was zu einem genialen Menſchen gehört...“
„Das bin ich zum Voraus überzeugt.“
„Er hat alle Beulen, die Geiſt, Faſſungskraft, Urtheilsvermögen und Scharfſinn andeuten.“
„Der Teufel!“
„Ich ihn von einem in dieſer Wiſſenſchaft


