Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſprochen, es nicht wechſeln zu laſſen, außer um mei⸗ nen Freunden eine Paſtete zu bringen.. o! ich will auch mein Verſprechen halten und zu der guten Du⸗ billon gehen!... Ol achtungswürdige Dubillon... Eroberung meiner Jugend, obgleich ich Dir manchen Streich geſpielt und Dich ſelbſt zur Zeit, als ich ver⸗ iiebt in Dich ſchien, grauſam vernachläßigt habe, haſt Du mir nie die Cotelette der Liebe und die Chokolade der Freundſchaft verweigert!... Ich will bei ihr zu Mittag eſſen... ſie hat mich wenigſtens ſeit vier Monaten nicht mehr geſehen.. mein Be⸗ ſuch wird ihr Vergnügen machen... ich ſage zu ihr, ſie ſei immer noch hübſch. Im fünfundvierzigſten Jahre hört man ſo Etwas gern, und glaubt es, ob⸗ wohl man ſich anders ſtellt, gar leicht. Ich werde ſie heftig an mein Herz drücken... ihre Augen werden ſich mit Thränen füllen und ſie mir von ihrem alten Bordeaux einſchenken. Das ſoll geſchehen; aber es iſt noch früh, Madame Dubillon ſteht ſpät auf und kleidet ſich ſpät an. Wenn ich mich bei ihr vorſtelle, ehe ſie ihren falſchen Zopf hineingeflochten, ihre Schminke aufgelegt und ihre Hüften gepolſtert hätte, ſo wäre ſie ſehr übler Launez ich habe Zeit, ein we⸗ nig herumzuſchlendern. Ach! da iſt eine Bude mit Eßwaaren.. ſolche Gelegenheiten gefallen mir ſehr.“

Bouchenot ſteht ſtille; er bewundert das Geflügel und die Fiſche. Da er ſich aber gerade auf einem etwas ſchmalen Trottoir befand und den Vorüber⸗ gehenden den Weg verſperrte, ſtieß ein Gewürzkrä⸗ merjunge, der einen großen, mit Wagren beladenen