Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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„Seid beruhigt, meine Kinder... ich habe ſchon eine Ahnung, daß man mich heute irgendwo zum Mittageſſen einladen wird, und was das Frühſtück anbetrifft, ſo habe ich eine Bekannte, die ich beſu⸗ chen werde... treffe ich ſie nicht, ſo kaufe ich mir beim Bäcker ein mürbes Brödchen und gehe dann in den Garten des Palais⸗Rohal, um es dort zu eſſen... es gelüſtet mich ſchon lange, ein Frühſtück im Palais⸗Royal einzunehmen. Was ſoll ich zu eurer Mahlzeit beſtellen? ein Huhn mit Trüffeln?“

„Geh', mach keine einfältigen Scherze, ſchicke uns Brod, Wein, Cotelettes und friſches Schweinefleiſch mit Gurken.“

„Potz Kukuk! Kameraden, ich laſſe euch heule tüchtig auftragen!“

„Es hängt von Dir ab, wenn Du daran Theil nehmen willſt.“

„Nein, ich will lieber einen Beſuch bei meiner Bekannten machen und gleich ausgehen. Adieu, meine Kinder.. unterhaltet euch gut... Eil ich muß mich noch einmal im Spiegel betrachten: ich ſehe ganz gut aus.. der Anzug iſt ſehr natürlich... Ich glaube, daß ich heute Leidenſchaften erwecken werde. Ach! ſind die Handſchuhe in der Taſche?... Ja, da ſind ſie, der linke iſt noch recht ſauber, und was den rech⸗ ten anbetrifft, ſo iſt es nobler, ihn nicht anzuziehen. Auf Wiederſehen.“

„Adieu.“

Bouchenot macht die Thüre auf und will fortge⸗

Paul de Kock. LIX.