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er keine Stiefeln mehr habe;„es iſt kalt... Du kannſt im Bett frühſtücken; ich will euch das Nöthige ſchicken... bleib' nur, wo Du biſt, Timotheus.“
Mit dieſen Worten hat Bouchenot ſchnell ſeine Nankinbeinkleider abgezogen, ein Paar ſchwarze tu⸗ chene von einem Seil herunter genommen, woran ſie hängen, und kleidet ſich raſch an.
„Du ziehſt meine ſchwarzen Beinkleider an?“ fragt Timotheus.
„Ja, aber ich laſſe Dir die meinigen dafür da; überdieß iſt heute das Ausgehen an mir. Geſchwinde die ſchwarze Cravatte her... O köſtliche Mode! du Vorſehung der jungen Leute.. die Weſte bis an den Kragen zugeknöpft... ſo iſt es recht... man braucht keine Wäſche zu ſehen... das iſt auch ſehr bequem.. Ei! meine Haare... es iſt doch ſchänd⸗ lich, nie iſt Pomade da.. ich muß mir ein Töpſchen kaufen.“
„Unterſtehe Dich nicht!“ ruft Timotheus aus, „oder Du mußt ſie freſſen.“
„Einerlei, dann thue ich kölniſches Waſſer auf meine Haare... Jetzt den Rock...“
„Wie? den Rock!.. was willſt Du mit dem Rock thun?“ ſchreit Georg, von der Arbeit aufſtehend.
„Parbleu! ich will ihn anziehen, weil ich ausgehe.“
„Ach! Bouchenot, das kann nicht ſein, ich muß in's Theater gehen, mein Freund, um mit dem Di⸗ rektor zu ſprechen, ihm zu ſagen, daß ich die ver⸗ langten Abänderungen in meinem Stück gemacht habe. das iſt von großer Wichtigkeit!“


