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„Fünfzehn Franken!“ ruft der Handelsmann aus, indem er die Unterhoſen fallen läßt, die er wieder zur Hand genommen hat.„Sie ſcherzen ohne Zweifel! mit hundert Sous ſind ſie weiß Gott gut bezahlt.“
„Hundert Sous? Ach, das iſt wirklich lächerlich... nicht wahr, mein Tapferer.. denn ich bin überzeugt, daß Sie ein Tapferer ſind. Sie haben gedient?“
„Ja, mein Herr.“
„O! ich hätte darauf gewettet... man merkt ſo Etwas ſchon an der Haltung.. am Schritt...“
„Ich habe in einem Gaſthofe gedient.. ich war ſechs Jahre lang Kutſcher.“
„Ach! ſo habe ich es nicht gemeint. Doch gleich⸗ viel, ich will Sie keine Stunde hinhalten: geben Sie mir zehn Franken, dann ſind wir im Reinen.“
„Die Sachen ſind es nicht werth... Ihre Unter⸗ hoſen ſehen ſehr abgetragen aus...“
„Durchaus nicht! ſie ſcheinen es nur, weil ſo feine Leinwand dabei iſt; betrachten Sie dieſelben einmal genau.“
„Erlauben Sie mir, mich zu ſetzen?“
„Natürlich, machen Sie ſich's bequem.“
Der Kleiderhändler nähert ſich, nachdem er die Unterhoſen wieder aufgehoben hat, dem einzigen Stuhle, den er bemerkt, und läßt ſich darauf nieder, zum Unglück war es aber gerade der, der nur noch drei Füße hatte und worauf man, wenn man ſich deſſelben zu bedienen nicht gewohnt war, nothwendig umfallen mußte; dieß geſchah auch dem Trödler, der mit all ſeinen alten Kleidern auf den Boden purzelte⸗


