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Dann wendet ſich Bouchenot gegen den Kleider⸗ händler und zeigt ihm ſchweigend die Stiefel.
„Ah! da iſt doch wenigſtens etwas Ordentliches,“ ſagte der Handelsmann,„die kann man noch ge⸗ brauchen.“
„Ich will es wohl meinen, ſie ſind keine zwölf Mal am Fuß geweſen,“ erwiedert Bouchenot halblaut.
„Schade, daß ſie ſo klein ſind.“
„Was fällt Ihnen ein... die ſind ſchon für einen rechten Fuß.. ſprechen Sie aber nicht ſo laut... ſie gehören meinem Freunde, der dort ſchläft!... Er würde ſie nicht verkaufen, da ihm jedoch der Arzt befohlen hat, nur Schuhe zu tragen, nehme ich es auf mich, es geſchieht zu ſeinem eigenen Wohle.“
„Nun, was verlangen Sie dafür?“
„Für all' dieſe Dinge miteinander?“
„All dieſe Dinge! Ich meine, es ſeien nur zweier⸗ lei: fünf Paar Hoſen und ein Paar Stiefeln.“
„Still! nicht ſo laut... und die Pantoffeln brin⸗ gen ſie nicht in Anſchlag?“
„Die alten Schluren da? die taugen nichts mehr.“
„Ah! ſehen Sie, da iſt auch eine Weſte, die ich veifügen kann,“ rief Bouchenot, an den Koffer eilend⸗ aus,„eine ächte Caſchemir⸗Weſte. ſie hat zwar keine Knöpfe mehr, man kann aber wieder welche daran ſetzen.“
„O! Ihre Weſte iſt ein Fetzen.. ſagen Sie, was verlangen Sie dafür?“
„Wohlan, mein Freund, fünfzehn Franken, meine ich, ſei eine beſcheidene Forderung.“


