Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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die Straße hingekehrt und rührt ſich nicht, damit ſein papiernes Kopfkiſſen nicht rauſchen ſoll. Nach⸗ dem Bouchenot fünf bis ſechs Mal im Zimmer auf und ab gegangen iſt, wo er nichts findet als ein Paar alte Schluren, nähert er ſich dem Kleiderhändler mit denſelben, und dieſer ruft auf den erſten Anblick aus: „Die ſind keine zwei Sous werth!“

„Der Henker! Sie ſind zähe, mein Freund... Ach! wenn Sie eine Truhe kaufen wollen... Sie wiſſen, ſie ſind jetzt wieder ſehr in der Mode.“

„Was iſt das, eine Truhe?... eine alte Un⸗ terhoſe?“

„Nein, ein alterthümlicher Koffer... ſehen Sie, dort ſteht eine prächtige, die wir Ihnen billig über⸗ ließen, weil ſie hier zu viel Platz einnimmt und uns genirt.“

„Meine Herren, ich kaufe keine Koffer.. der iſt höchſtens zum Verbrennen gut. Wenn Sie nichts Anderes haben...“

„Warten Sie... Potz Teufel! warum thun Sie denn ſo preſſant!“

Bouchenot rennt wieder im Zimmer herumz plötz⸗ lich, nachdem er einen Blick unter das große Bett ge⸗ worfen hat, nähert er ſich demſelben leicht und nimmt ein Paar Stiefel weg, die unter demſelben ſtehen. Sie waren faſt noch neu und gehörten Timotheus. „Meiner Treu',“ denkt er,„es thut mir Leid, da ſie aber Niemand als er anziehen kann, müſſen wir ein Frühſtück dafür haben... ich kann ihm ja, wenn er ausgehen will, die meinigen leihen.“