Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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„Hat man mich hier heraufgerufen?“ fragt der Handelsmann, den Kopf in die Stube hereinſteckend.

„Ja, wackerer Handelsmann, treten Sie nur ein. Ach! ſeien Sie ſo gut und putzen Sie draußen Ihre Stiefeln vorher ab... es iſt ſo kothig auf der Straße man beſchmutzt das Zimmer.“

„Es iſt ja kein Strohboden vor Ihrer Thüre,“ entgegnete der Kleiderhändler;„wo ſoll man denn die Füße abputzen?“

„Es iſt kein Strohboden da!“ ſchreit Bouchenot, indem er eine erſtaunte Miene annimmt und eilends zur Thüre läuft.„Es iſt bei Gott wahr: er iſt nicht mehr da. Man hat ihn uns geſtohlen!... man ſtiehlt Alles in dieſem Hauſe! das iſt abſcheulich!... und ſie wollen neue Möbeln anſchaffen, meine Her⸗ ren?.. Wohlan, ich gebe es nicht zu.., man würde ſie uns auch ſtehlen... wir kaufen nicht das Mindeſte mehr, ſo lange wir noch hier wohnen!“

Der Handelsmann iſt indeſſen eingetreten; er ſchaut, ohne den Pack alter Kleider abzulegen, die er unter dem Arme hat, im Zimmer umher.

„Wo ſind denn die Gegenſtände, die Sie ver⸗ äußern wollen?“ wendete er ſich an Bouchenvt.

„Warten Sie, mein Freund, Sie ſollen ſie gleich ſehen...“.

Mit dieſen Worten knieet Bouchenot in der Art vor die Kiſte nieder, daß der Kleiderhändler nicht hineinſehen kann. Nachdem er ſich geſtellt, als ob er lange darin ſuche und in Einem fort dieſelben Sa⸗ chen durcheinander geworfen hat, zieht er vier Paar