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kämmerlein, als er dieſes Lied dichtete! Indeß be⸗ klage ich mich noch nicht einmal über das Logis!... wenn wir Etwas zur Erfriſchung hätten, würde ich nichts ſagen. aber eine Rübe zu Nacht eſſen, eine Rübe frühſtücken iſt doch allzu frugal.“
„Ich verſichere Dich, Timotheus, daß das gut für die Bruſt iſt; man gibt den Kühen nichts Anderes, wenn man gute Milch haben will.“
„Ich bin keine Kuh. ich will Eiwas frühſtücken da Du ſo erfinderiſch biſt, ſo erſinne Etwas, uns ein Frühſtück anzuſchaffen. Was Georg anbetrifft, ſo ſcheint dieſer, wenn er ein Stück ſchreibt, keinen Hun⸗ ger mehr zu haben...“
„Warum ſchreibſt Du nicht auch eines, Timo⸗ theus?... Apollo iſt nicht undankbar, er nährt ſeine Söhne! Doch Du willſt frühſtücken und ich wäre in der That auch nicht abgeneigt, Etwas zu mir zu nehmen... Wohlan, ich will einmal ſehen, was ſich im Buffet befindet.“
Das Buffet war die alte Kiſte. Bouchenot kniet vor derſelben nieder und ruft nach einer Weile aus: „Was brauchſt Du denn über Hungersnoth zu kla⸗ gen, Timotheus? Wir haben ja noch Lebensmittel im Hauſe.“
„Ach! wirklich?“
„Ich finde unten in der Kiſte ein Dutzend Kar⸗ toffeln..“
„Geſottene?“
„Ach nein.. ſie ſind roh... ich glaube ſogar, vaß ſie ſchon lange da drinnen ſind, denn ſie ſchießen


