Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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diger Miene;„hört: ein Troubadour richtet folgende

Worte an zwei Neuvermählte: „Pflücket die Roſ und die Myrte! nimmer Mindert dieß der Felder Pracht; Frohſinn iſt die einz'ge Sache, Die, getheilt, Dir doppelt lacht.

Ha! was ſagt ihr dazu? iſt das nicht eine hübſche Stanze?“

„Eine Paſtete wäre mir lieber!“ erwiederte Ti⸗ motheus ſeufzend.

„Ja, es iſt heiter und friſch,“ verſetzte Bvuchenot.

„Entzückend, hätteſt Du ſagen ſollen... Frohſinn iſt die einz'ge Sache, die, getheilt, Dir doppelt lacht! begreift ihr die ganze Tiefe dieſes Gedankens?“

„Ich meine übrigens, ich hätte dieſes ſchon in fünf vis ſechs Vaudevilles und eben ſo viel Opern gehört.“

„Warum nicht gar, Du träumſt!... der Gedanke iſt von mirz er iſt herrlich!“

„Ich will es gerne zugeben; wenn Du ihn nur für zehn Thaler verkaufen könnteſt, dann könnten wir eine hübſche Mahlzeit halten...“

„Für fünfundachtzig Sous kölniſches Waſſer zu kaufen, wenn man ſich in einer Lage befindet, wie die unſrige iſt!“ fährt Timotheus nach einer Weile fort.

„Timotheus, Du betrübſt mich! Du vergißt den guten Rath Deines Freundes Bouchenot zu ſchnell. Was habe ich ſchon hundert Mal zu Dir geſagt? Man muß im Leben ſtets zu gefallen ſuchen. Durch die Weiber gelangt man zu Allem.. Was Teufel! mein Lieber, mit einem Stück Käſe kann ich mich nicht parfümiren. Ich habe vorläufig kölniſches Waſſer ge⸗