Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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Buchen gelangte ſchleichend dem Forſthauſe näher, und ßtellte ſich hinter eine alte Eiche. Er ſahe Licht in den Fenſtern; Lottchen ſpielte Cla⸗ ier, eine Melodie, die ſie auch einſt zuſammen

geſungen hatten. Sein Geſicht gluͤhete; ſeine Knie wurden von Froſt gegen einander geſchlagen. Die Erinnerung kam uͤber ihn; eine kalte Thräne floß uͤber ſeine Wange.

Jetzt raſchelte es im Gebuͤſch; der Rothenbu⸗ chaer Reitknecht, von Jettchen zum Wiederan⸗ fragen beſtellt, band ſein Pferd an einen Stamm, pfiff, und ſchlich um das Haus. Buchen zielte auf ihn; der Bube war ihm zu gering; er ſetzte un⸗ willig die Buͤchſe ab.

Jetzt zeigte ſich eine weiße Hand aus dem Fenſter. Ein Blatt ſtog herab. Der Wind erfaßte es, und fuͤhrte es eine Strecke fort. Buchen trat or. Der Reitknecht, der ihn erkannte, ſchwang ſſch zu Pferde, und jagte von Furcht getrieben davon. Buchen fand das Blatt. Das Mondlicht ſchien hell genug, ihm zu leuchten. Er las die Worte:„Es iſt alles entdeckt. Philipp Buchen iſt da. Rette mich, Geliebter! ſonſt bin ich ver⸗ loren.* „Verloren!— lachte Buchen grimmig— vja das biſt du!— Er kauete das Billet mit klap⸗ vernden Zähnen, und ſtieß es als Pfropf in den auf. Dann trat er wieder hinter die Eiche, legte