Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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„Sie thät den Jäger wohl fragen,

„Db ſie ein Kranzlein dürft tragen

In ihrem ſchwarzbraunen Haar? „Feines Mägdelein! las dir ſagen, Ein gruͤn Huͤtlein mußt du tragen⸗ Wie andre Jagersfrau'n gar!“:,:

„So will ich mein Haat laſſen fliegen⸗ Einen ſchmucken Junker zu kriegen, Dem Jäger zu Schand und Spott; Das thät den Jaͤger verdrießenz Er lud die Flinte zum Schießen⸗

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und ſchoß das Maͤgdelein todt.“,

* 7 Der Alte, der anfaͤnglich ſehr kalt und lang⸗ ſam geſungen hatte, druckte bey dem letzten Verſe mit Miene und Stimme den bitterſten Hohn aus. —„Haͤtt' er's gethan!“— rief er, da der Geſang aus war.—„Hatt er!— Dann griff er haſtig, ohne Ordnung und Taet, in die Saiten, äls wollt“ er ſie zerreißen.—„Du haſt gut geſprochen, ſchwarzer Engel!— ſagte Vuchen, und warf ihm ſeine Boͤrſe zu.

Als er aus der Huͤtte trat, war es völlig ½

Abend worden. Finſterniß deckte den Wald; nur der Vollmond blickte Zuweilen durch zerriſſene

Welken. 8