Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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gu auf die Fenſter, ahmte den Lerchenſchlag nach, dus ehemahlige Zeichen der Liebe. Lottchen, weiß gekleidet, flog herzu, und bog ſich hetans. Sein Herz ſtand ſtill. Es krampfte in ſeiner Hand; der Knall boberte im Walde wirder; das Mädchen war mit einem Schrey zu Boden geſtuͤrzt. Erſt nach Mitternacht kam Buchen zu ſich ſelbſt. Er hatte die Flucht ergriffen, ohns es ſelbſt zu wiſſen; ſeine ganze Kleidung war von Reif und Regen durchnäßt; Czako und Buͤchſe fehlte. Er wätf ſich äuf den Boden, und ſuchte irgend nur einen Gedanken zu erhaſchen. Es gelang ihm nicht. Er riß ſich wieder auf, und rannte von neuem durch den Forſt. Gesen Morgen ſchim⸗ merte ihm in der Ferne das Forſthaus entgegen. Jetzt erſt fiel es, wie ein Blitz, in ſeine Seele: „Sie iſt todt! du haſt ſie ermordet!“— Er befand ſich, ohne des Entſchluſſes bewußt zu ſehn, im Vorplatze des Forſthauſes. Der Oberfoͤrſter preßte ihn heftig an ſeine Bruſt, legte ihm mit bedeu⸗ tendem Winke die Hand aufden Mund, und ſagte: „Schweig! Roch weiß es niemand, als wir!* „Riemaͤnd Riemand!— autwortete Buchen, wie im Wahnſinne und ſchreyend.—„O ſagt es der ganzen Welt! ruft die Gemeindez uͤbergebt mich den Gerichten! Ich ſelbſt babe ſie ermor⸗ drt, ich!—