Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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Ankei

terredung, die anf ihr beyderſeitiges känftiges Beſſerbefinden Einfluß habe, insgeheim zuhören. koͤnne. 2½

Babet war nicht gutmuthig und unerfahren genug, um dem Schmetterlinge auf das Wort zu trauen, und dieſe Rechtfertizung für lautere Wahrheit anzunehmen. Der Fähnrich erzählte ihr daher fluͤchtig, ſein Vater habe einſt an ei⸗ nem Mädchen niedern Standes Gefallen gefun⸗ den, der Griesgram voh HOberfoͤrſter aber der Dirne ſich angenommen, und mit Gewalt eine Verſchreibung zu erpreſſen gewußt, nach welcher dem ans jener Liebſchaft erzeugten Sohne das

Freygut Ullersdorf zugehoren ſolle. Das Naͤhmliche ſey im Teſtamente ſeines Vaters, der

kurz vor dem Tode ſchwach und fromm geworden, enthalten gew, ſen. Bis jetzt habe man Hoffnuug

gehabt, daß dieſe Urkunde nie an das Licht kom⸗

men werde, auch zu Befoͤrderung dieſes Zweckes weder Geld, noch ſonſt etwas, geſchont; doch jetzt, nach Abſchluß des Friedens, ſtehe, erhalte⸗ nen Nachrichten zu Folge, leider zu befuͤrchten——

In dieſem Augenblicke wurde Jettchen ge⸗ meldet. Von dem Fräulein mit falſcher Frennd⸗

lichkeit, von dem Faͤhnrich öſſentlich mit Hoͤf⸗

lichkeit empfangen, hatte ſich die Kleine kaum isſch ſich Babet unter dem Vorwande des ens entfernte. 5. Unterhalt. Bihlioth. 10. B. B